Im Jahr 2020 ist die Afinum Management GmbH bei Threema eingestiegen, und in diesem Zug sind die Threema-Apps Open Source geworden (s. Blogbeitrag dazu). Mit der Unterstützung von Afinum hat sich Threema als Unternehmen professionalisiert und ist u.a. zum Marktführer im Bereich Business-Messaging geworden (vgl. Success Stories). Ausserdem wurde die Protokoll-Suite modernisiert und Multi-Device-Unterstützung entwickelt.
Afinum beteiligt sich jeweils über eine Laufzeit von ca. fünf bis sieben Jahren, um Start-ups in etablierte Unternehmen zu überführen. Anfang 2026 wechselt nun die Eigentümerschaft von Afinum zur Comitis Capital GmbH.
Comitis konzentriert sich bewusst auf wenige, ausgewählte Projekte und begleitet Unternehmen, die auf klaren Grundwerten basieren und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Mit Comitis hat Threema eine neue Eigentümerin gefunden, welche von den Unternehmenswerten und -visionen überzeugt ist und Threema dabei unterstützen wird, die Position im Bereich Sicherheit und Datenschutz weiter auszubauen.
Was ändert sich für die Nutzer?
Für Threema-Nutzer ändert sich nichts. Mission, Werte und Unternehmensstrategie ändern sich nicht. Auch die Geschäftsleitung bleibt unverändert und wird Threema weiterhin nach den bewährten Grundsätzen führen.
Nein.
Wie schon die Afinum Management GmbH aus München hat auch die neue Eigentümerin, Comitis Capital GmbH aus Frankfurt am Main, eine Beteiligung an der Threema GmbH über die in Zürich ansässige Threema Holding AG.
Die Instant-Messaging-Dienste werden weiterhin von der Threema GmbH in der Schweiz erbracht. Entsprechend unterliegt die Threema GmbH aufgrund ihres Sitzes in der Schweiz in erster Linie dem Schweizer Recht. Deutsches Recht findet nicht aufgrund der deutschen Eigentümerschaft Anwendung, sondern aufgrund der Erbringung der Instant-Messaging-Dienste für Nutzer in Deutschland. Ein gutes Beispiel hierfür ist die DSGVO, deren Anwendbarkeit sich nach dem Aufenthaltsort der betroffenen Person richtet.