Sicherheit ist nicht gleich Privatsphäre
Wenn es um Datenschutz im Internet geht, werden Sicherheit und Privatsphäre oft im selben Zug genannt. Die beiden Begriffe sind jedoch nicht synonym. Wir erklären die Unterschiede.
Anfang 2026 übergibt Afinum die Eigentümerschaft von Threema an Comitis Capital GmbH. Die deutsche Beteiligungsgesellschaft, welche sich auf Unternehmen mit klaren Grundwerten und nachhaltiger Ausrichtung fokussiert, wird Threema unterstützen, die Position im Bereich Sicherheit und Datenschutz weiter auszubauen.
Für Threema-Nutzer ändert sich nichts. Unsere Mission, die Unternehmensstrategie und das Management-Team bleiben unverändert.
Wenn es um Datenschutz im Internet geht, werden Sicherheit und Privatsphäre oft im selben Zug genannt. Die beiden Begriffe sind jedoch nicht synonym. Wir erklären die Unterschiede.
Threema Work ist nicht nur eine Messaging-App für Unternehmen, sondern auch ein praktisches Werkzeug, um Informationen schnell und einfach zugänglich zu machen. Mithilfe von sogenannten Bots können interaktive Systeme eingerichtet werden, die Nutzern automatisch Antworten auf häufige Fragen geben.
Die Nachfrage nach sicherer Unternehmenskommunikation steigt europaweit – nicht zuletzt, weil EU-Verordnungen wie NIS2 und DORA einen sicheren Kommunikationskanal voraussetzen. Immer mehr Unternehmen in frankophonen Regionen setzen daher auf Threema Work. Um ihnen die Verwaltung zu erleichtern, ist das Management-Cockpit von Threema Work, Threema Broadcast und Threema OnPrem (neben Deutsch, Englisch und Spanisch) neu auch auf Französisch verfügbar.
In medizinischen Einrichtungen sind die Anforderungen an den Datenschutz und die Sicherheit bei der digitalen Kommunikation besonders hoch. Um Gesundheitsfachpersonen einen unkomplizierten und vertraulichen Informationsaustausch zu ermöglichen, spannt Threema mit HIN zusammen und liefert das Gerüst für dessen Messenger «HIN Talk».
Diese Woche haben diverse Medien berichtet, dass bei WhatsApp im grossen Stil Nutzerdaten abgegriffen wurden. Vom «grössten Datenleck» der Geschichte war die Rede – die Sache sei noch übler, als man meinen würde, hiess es. Wir sehen das etwas anders. Eine kurze Einordnung.
Mit der Bewegung rund um «digitale Integrität» formiert sich Widerstand gegen die zunehmende Überwachung im Internet und die damit einhergehende Aufweichung unserer Privatsphäre. In der Schweiz hat sich die Stimmbevölkerung bereits in zwei Kantonen mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, dass ein Grundrecht auf «digitale Integrität» in der lokalen Verfassung verankert wird. Nächste Woche stimmt auch der Kanton Zürich darüber ab.
Stehen Ihnen bei diesem Satz auch die Haare zu Berg? Leider hält sich das Nichts-zu-verbergen-Argument schon viel zu lange hartnäckig und verhindert oftmals eine konstruktive Diskussion über Privatsphäreschutz im Internet. Höchste Zeit also, damit aufzuräumen.
Wer denkt, Instant Messaging sei dasselbe wie jede andere schriftliche Kommunikationsform, hat falsch gedacht. Über die Jahre haben sich verschiedene ungeschriebene Regeln etabliert, die es zu beachten gilt, wenn man in Chat-Nachrichten richtig verstanden werden will. Ein paar haben wir in diesem nicht ganz ernstgemeinten Blogbeitrag zusammengetragen.
Kennen Sie den Ausspruch «Ich habe nichts zu verbergen»? Häufig fällt er in Situationen, in denen jemand staatliche Überwachung zur Bekämpfung von Kriminalität befürwortet. Gemäss dieser Logik gilt aber auch: Wer nicht kriminell ist, hat nichts zu verbergen und braucht deshalb keinen verschlüsselten Kommunikationskanal. Diese Schlussfolgerung ist nicht nur falsch, sondern auch ziemlich gefährlich.