Sicherheit ist nicht gleich Privatsphäre
Wenn es um Datenschutz im Internet geht, werden Sicherheit und Privatsphäre oft im selben Zug genannt. Die beiden Begriffe sind jedoch nicht synonym. Wir erklären die Unterschiede.
Wenn es um Datenschutz im Internet geht, werden Sicherheit und Privatsphäre oft im selben Zug genannt. Die beiden Begriffe sind jedoch nicht synonym. Wir erklären die Unterschiede.
Diese Woche haben diverse Medien berichtet, dass bei WhatsApp im grossen Stil Nutzerdaten abgegriffen wurden. Vom «grössten Datenleck» der Geschichte war die Rede – die Sache sei noch übler, als man meinen würde, hiess es. Wir sehen das etwas anders. Eine kurze Einordnung.
Mit der Bewegung rund um «digitale Integrität» formiert sich Widerstand gegen die zunehmende Überwachung im Internet und die damit einhergehende Aufweichung unserer Privatsphäre. In der Schweiz hat sich die Stimmbevölkerung bereits in zwei Kantonen mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, dass ein Grundrecht auf «digitale Integrität» in der lokalen Verfassung verankert wird. Nächste Woche stimmt auch der Kanton Zürich darüber ab.
Stehen Ihnen bei diesem Satz auch die Haare zu Berg? Leider hält sich das Nichts-zu-verbergen-Argument schon viel zu lange hartnäckig und verhindert oftmals eine konstruktive Diskussion über Privatsphäreschutz im Internet. Höchste Zeit also, damit aufzuräumen.
Wer denkt, Instant Messaging sei dasselbe wie jede andere schriftliche Kommunikationsform, hat falsch gedacht. Über die Jahre haben sich verschiedene ungeschriebene Regeln etabliert, die es zu beachten gilt, wenn man in Chat-Nachrichten richtig verstanden werden will. Ein paar haben wir in diesem nicht ganz ernstgemeinten Blogbeitrag zusammengetragen.
Kennen Sie den Ausspruch «Ich habe nichts zu verbergen»? Häufig fällt er in Situationen, in denen jemand staatliche Überwachung zur Bekämpfung von Kriminalität befürwortet. Gemäss dieser Logik gilt aber auch: Wer nicht kriminell ist, hat nichts zu verbergen und braucht deshalb keinen verschlüsselten Kommunikationskanal. Diese Schlussfolgerung ist nicht nur falsch, sondern auch ziemlich gefährlich.
Egal, ob Sie eine Überraschungsparty organisieren, einen Heiratsantrag planen oder eine Tagebuch-Notizgruppe führen: Manchmal gibt es Nachrichten oder Chats, die nicht für fremde Augen bestimmt sind. In Threema lassen sich diese Chats als privat markieren und sogar in der Chatübersicht ausblenden.
Jedes Jahr wird am 17. Juli der Welt-Emoji-Tag gefeiert. Weil Emojis für die Chat-Kommunikation – ob als Reaktion auf eine Nachricht oder direkt im Text – mittlerweile unverzichtbar geworden sind, haben wir ein paar Fun Facts zu den kleinen Piktogrammen zusammengetragen.
Sie nutzen Threema, aber Ihre Kontakte kommen nicht von WhatsApp und Co. weg? Falls Ihnen diese Situation bekannt vorkommt, liefern wir Ihnen hier ein paar praktische Tipps und Argumente, die helfen können, Ihr Umfeld von einem Messaging-Dienst zu überzeugen, der ihre Privatsphäre respektiert.