Eine Zusammenarbeit für quantensichere Mobilkommunikation – damit sensible Daten auch gegen die Rechenleistung kommender Computergenerationen geschützt bleiben.
Quantencomputer funktionieren grundlegend anders als klassische Rechner: Statt Bits nutzen sie Qubits, die dank quantenphysikalischer Effekte wie Überlagerung und Verschränkung mehrere Zustände gleichzeitig annehmen können. Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte damit traditionelle Verschlüsselungsverfahren aushebeln.
Auch wenn aktuelle Systeme mit wenigen hundert instabilen Qubits noch weit von dieser Leistungsfähigkeit entfernt sind, gilt: Wer langfristig sensible Kommunikation schützen will, muss sich frühzeitig vorbereiten.
Um für die Risiken durch zukünftige Quantencomputer gewappnet zu sein, bündelt Threema ihre Kräfte mit IBM Research. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Integration von Post-Quanten-Kryptografie (PQC) in Threema – um den Austausch sensibler Daten und Informationen auch gegen zukünftige Angriffsmöglichkeiten abzusichern.
Schutz gegen neue Angriffsmittel durch schrittweise PQC-Implementierung.
IBM Research bringt umfassende Expertise auf dem Gebiet der Post-Quanten-Kryptografie ein.
PQC ergänzt ein bereits starkes Sicherheitsfundament – ohne Kompromisse.
IBM Research verfügt über tiefgehende Expertise im Bereich der Post-Quanten-Kryptografie. Unter anderem wurde 2019 mit dem IBM Q System One der erste kommerzielle, schaltkreisbasierte Quantencomputer eingeführt. Zudem arbeitet Threema mit Kryptografen zusammen, die massgeblich an zwei der drei PQC-Standards des NIST mitgewirkt haben.